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Quellleitung

Spatenstich zum 2. Projekt des Wasserzweckverbands Mittleres Neckartal – Quellleitung aus dem Seebachtal wird realisiert

Seit einigen Wochen schon wird intensiv am Bau der Quellleitung aus dem Seebachtal bis zum Betriebsgebäude im Gertberg gearbeitet. Nach der Vergabe durch die Verbandsversammlung, der eine intensive Planungs- und Genehmigungsphase vorausging, wurden alle Vorbereitungen zur Umsetzung des Projekts getroffen. Das nach Ausschreibung und Vergabe beauftragte örtliche Bauunternehmen, Firma HLT Baugesellschaft mbH, machte sich sofort daran das benötige Rohrleitungsmaterial zu beschaffen, sodass es nicht durch Materialengpässe zu Verzögerungen im Bauablauf kommen sollte.
Dieser Tage nun kamen die beiden Gemeinderatsgremien aus Neckargerach und Zwingenberg zusammen, um den offiziellen Spatenstich für dieses Projekt zu begehen. Der Zweckverband geht damit den zweiten großen Schritt hin zur Neuordnung der Eigenwasserversorgung der beiden Neckartalgemeinden, wie Verbandsvorsitzender Norman Link erläuterte. Die Realisierung des ersten Teilprojekts dieser Neuordnung, die Anbindung des Tiefbrunnens Zwingenberg an den Hochbehälter, sei zwischenzeitlich abgeschlossen. Die nächsten Förderanträge für die kommenden Teilprojekte seien bereits gestellt, weil man in der Gesamtkonzeption weiter zügig vorankommen wolle.
Beim Bau der Quellleitung aus dem Seebachtal werden etwa 3,5 Kilometer Rohrleitung und 5 Kilometer Stromkabel und Leerrohre für Glasfaser verlegt. Herausfordernd hierbei ist die Lage der aktuell bestehenden Quellleitung, die in weiten Teilen auf derselben Trasse verläuft und natürlich bei den derzeitigen Arbeiten nicht zu Schaden kommen darf. Auch die Anbindung der neuen Leitung an das derzeit sich im Betrieb befindliche Quellgebäude bedarf einer guten Planung und umsichtigen Bauausführung. Im Zuge des Baus werden auch sämtliche Vorbereitungen getroffen, um die 3-Dohlen-Quelle in die Wasserversorgung einzubinden.
Norman Link zeigte auf, dass der Zweckverband insgesamt ca. 2,6 Millionen Euro in diese Maßnahme investiere. Darin inbegriffen sind sämtliche Baukosten über alle Gewerke ebenso wie die Ingenieurs- und weitere Nebenkosten. Gefördert wird die Maßnahme durch das Land Baden-Württemberg mit ca. 1,85 Millionen Euro.

HLT-Geschäftsführer Christopher Lauber betonte, dass die (Eigen-)Wasserversorgung als „blaues Gold“ immens wichtig sei – der Wasserbedarf nehme zu und die Sicherstellung der Wasserversorgung als Lebensmittel sei ein zentrales Thema aller Versorgungsbetriebe. Dieses Projekt in Neckargerach habe für die HLT natürlich aufgrund der direkten Nähe zum Hauptsitz des Unternehmens eine besondere Bedeutung.
Einig waren sich Bürgermeister und Geschäftsführer in dem Wunsch, dass die Baustelle unfallfrei und erfolgreich abgeschlossen werden kann. Dies soll über alle Gewerke hinweg nach etwa einem Jahr Bauzeit der Fall sein – der Tiefbau soll im Herbst abgeschlossen sein.