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Wasserzweckverband (WZV)

Land erlässt Zuwendungsbescheid für den Wasserzweckverband (WZV) Mittleres Neckartal in Höhe von 1,85 Millionen Euro
Finanzierung zum Bau der Quellleitung im Seebachtal und Anbindung der Drei-Dohlen-Quelle ist damit gesichert

Mit einer aufwändigen Untersuchung der unscheinbar im Seebachtal gelegenen Drei-Dohlen-Quelle nahm alles seinen Anfang. Zukünftig soll die Quelle ein wesentlicher Bestandteil der Wasserversorgung des Verbandsgebiets werden.
Mit einer aufwändigen Untersuchung der unscheinbar im Seebachtal gelegenen Drei-Dohlen-Quelle nahm alles seinen Anfang. Zukünftig soll die Quelle ein wesentlicher Bestandteil der Wasserversorgung des Verbandsgebiets werden.

Regierungspräsidentin Sylvia M. Felder sieht die Zusammenarbeit der beiden Neckartalgemeinden Neckargerach und Zwingenberg als erfolgversprechenden Weg: „Herausforderungen lassen sich gemeinsam leichter meistern. Das trifft auch auf Infrastrukturmaßnahmen der Daseinsvorsorge, wie die Trinkwasserversorgung zu. Gerade hier ist die kommunale Zusammenarbeit in Verbänden ein bewährtes Instrument“. Verbandsvorsitzender Norman Link: „Mit diesem Förderbescheid in Händen, können wir nun nahtlos an das gerade fertiggestellte Projekt in Zwingenberg anknüpfen. Mit der Förderung sehen wir uns als Verband auch mit unserem Gesamtkonzept auf dem richtigen Weg“.

Das zweite Teilprojekt der Gesamtkonzeption der Wasserversorgung von Neckargerach und Zwingenberg umfasst den Bau einer Quellleitung mit einer Länge von etwa 3,3 Kilometern. Beginnend bei der Kandelwiesenquelle auf Mosbacher Gemarkung über die Drei-Dohlen-Wiese und endend beim Betriebsgebäude im Gertberg. Die Herausforderung ist die Lage der geplanten Trasse im Seebachtal mit der Querung des Bachgewässers, was besondere Aufmerksamkeit fordert. Neben der Wasserleitung wird auch ein Steuerkabel verlegt, das später Daten für das Prozessleitsystem liefern wird. Die Trasse ermöglicht die Förderung des Wassers ohne elektrische Hilfsenergie – es sind keine Pumpen notwendig, um das Wasser zum Betriebsgebäude zu fördern.
Damit das Projekt überhaupt realisiert werden kann bzw. die nun zugesagte Förderung erreicht werden konnte, waren umfangreiche Planungen und Abstimmungsgespräche notwendig. In diesem Zusammenhang dankte Bürgermeister Norman Link allen (privaten) Grundstückseigentümern für ihre Mitarbeit und ihre Erlaubnis, dass die Wasserleitung ihr Eigentum queren darf. Bei der Planung habe man Wert darauf gelegt, die Trasse möglichst auf vorhandenen Wegen oder Gassen zu führen. Um aber ein stetiges Gefälle zu gewährleisten war insbesondere direkt im Anschluss an die Drei-Dohlen-Quelle das Passieren von privaten Grundstücken unumgänglich.

Das beauftragte Ingenieurbüro Fritz-Planung hat die Ausschreibung bereits vorbereitet und ergänzt diese nun um die in der wasserrechtlichen Genehmigung genannten Nebenbestimmungen. Dazu gehören beispielsweise Vorgaben zum Bau im Hinblick auf Natur- und Gewässerschutz. Bis Jahresende soll die Ausschreibung veröffentlicht sein – der Baubeginn dann nach der Vergabe im zeitigen Frühjahr.
Bereits jetzt erhoffen sich Verbandsversammlung und Verbandsverwaltung einen reibungslosen und vor allem unfallfreien Bauablauf.