Gemeinde Biehl

Seitenbereiche

  • wechselbild
  • wechselbild
  • wechselbild
  • wechselbild

Rathaus Aktuell

Seiteninhalt

Wasserzweckverband

Wasserzweckverband sorgt für Notfälle vor
Auftrag zur Beschaffung eines Notstromaggregats vergeben

Neben den derzeit laufenden und den sich aktuell in der Planung befindlichen Infrastrukturprojekten des Wasserzweckverbandes Mittleres Neckartal, der die zwei Neckartalgemeinden Neckargerach und Zwingenberg umfasst, kümmert sich der Verband auch grundsätzlich um die Wasserversorgung. Um dieselbe auch im Falle eines Stromausfalls gewährleisten zu können, war die Anschaffung eines Notstromaggregats im Gespräch, was nun durch eine zugesagte Förderung aus einem Bundesprogramm schnell angegangen werden kann. Dass ein Stromausfall aus dem Nichts kommen kann, hat man in Neckargerach im Mai 2016 leidvoll erfahren müssen. Durch das seinerzeitige Unwetter und den erheblichen Schäden, die die Gerölllawine, die durch Neckargerach gewalzt ist, mit sich gebracht hat, war auch die Stromversorgung der Wasserversorgung unterbrochen. Während das Wasser aus der Quelle im Seebachtal noch ohne Pumpen bis zum Betriebsgebäude fließt, sind die Aufbereitung und das Pumpen zum Hochbehälter nun mal ohne Strom nicht möglich. Was 2016 durch die schnelle Hilfe des Energieversorgers weitgehend im Verborgenen repariert werden konnte, ohne dass die Wasserversorgung stillstand, kann bei einer größeren Schadenslage, die vielleicht nicht nur die Gemeinde Neckargerach betrifft, schnell brenzlig werden. Daher war der Gedanke zur Anschaffung eines Notstromaggregats nicht neu, als das Thema nun konkret aufgegriffen wurde. Wenn die Wasserversorgung Neckargerachs und Zwingenberg zukünftig zentral aus einem Verbundhochbehälter und einer zentralen Filteranlage sichergestellt werden soll, ist die Energieeinspeisung aus einem Aggregat baulich selbstverständlich von vorneherein sicherzustellen. Im September des vergangenen Jahres wurde dies zuletzt diskutiert – im Oktober 2020 kam dann ein Förderprogramm des Bundes mit dem Titel „Maßnahmen im Bereich zur Wassersicherstellung“. Darin inbegriffen war unter anderem die Förderung zu Beschaffung von Notstromaggregaten, was die Verbandsverwaltung dazu veranlasst in Verbindung mit dem Ingenieurbüro Fritz-Planung einen Förderantrag zu stellen. Dieser wurde nun auch bewilligt – dem Wasserzweckverband wurde auf Grundlage eines konkreten Angebots für eines solchen Aggregats eine Förderung in Höhe von 50% der „zuwendungsfähigen Kosten“ zugesagt, was ca. 35.000€ netto bedeutet. Die Verbandsversammlung und Verbandsvorsitzender Norman Link betonten einhellig, dass diese einmalige Chance genutzt werden sollte. So beauftragte man also im Rahmen der letzten Sitzung des Gremiums die Verbandsverwaltung die Beschaffung des Aggregats anzugehen. Zwischenzeitlich wurde der Auftrag für die Maschine auch erteilt. Mit einer Auslieferung des Aggregats wird Mitte des Jahres gerechnet.