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Glasfasererschließung

Glasfasererschließung - BBV gibt Ausführungsplanung für das erste Cluster in Auftrag
Die BBV hat in den vergangenen Tagen erste wichtige Schritte für ihr flächendeckendes Glasfaserprojekt im Neckar-Odenwald-Kreis eingeleitet und die Ausführungsplanung für das sogenannte Cluster ‚Aglasterhausen‘ in Auftrag gegeben. Wenn die Vermarktungsziele für die Glasfaser erreicht werden, könnten hier die ersten Baumaßnahmen bereits im April und Mai beginnen. Zum Cluster gehören neben Neckargerach auch die Gemeinden Aglasterhausen, Neunkirchen, Obrigheim, Schwarzach und Zwingenberg.
Landrat Dr. Achim Brötel kommentierte: „Unser besonderer Dank gilt der BBV für dieses sehr wichtige Zeichen des Vertrauens in unseren Landkreis und in die hier lebenden Menschen. Ich habe vor einigen Wochen dieses Projekt und den flächendeckenden Ausbau der Glasfaser bereits als einmalige Chance für uns alle bezeichnet. Wenn wir diese nicht unter den heute radikal verbesserten Rahmenbedingungen wahrnehmen, sind wir selber schuld. Denn unser Landkreis wird dadurch bei einem Ausbau in ganz Deutschland zum Vorreiter bei Gigabitnetzen und schnellen Internetinfrastrukturen sein, mit an der Tabellenspitze der Glasfaser-Bundesliga stehen sowie als Wohn- und Wirtschaftsstandort für die Zukunft optimal aufgestellt sein.“
„Unser Gesellschafter hat der Ausführungsplanung zugestimmt und damit die Basis für einen raschen Ausbau des gesamten Landkreises geschaffen. Nun liegt es an den Haushalten und Gewerbebetrieben, die Möglichkeit eines im Rahmen der Vermarktung in der Regel kostenlosen Wechsels von der bewährten Vergangenheitstechnologie Kupfer zur Zukunft mit der Glasfaser zu vollziehen. Wir haben das unsrige dazu beigetragen. Jetzt sind unsere potentiellen Kunden am Zug“, erklärte Manfred Maschek, Geschäftsführer der BBV Deutschland.

Paukenschlag bei der Glasfaser
300 Mbit/s Basisdienst für 40€ und einmonatige Vertragslaufzeit
Die BBV wird ihre toni-Internetprodukte wegweisend verbessern. Ab sofort kann der Basisdienst mit garantierten Geschwindigkeiten von 300 Mbit/s im Up- und Download für 40€ im Monat bestellt werden. Zudem wird die BBV auf die im Markt üblichen 2-Jahresverträge verzichten und führt für ihre toni-Internetprodukte einmonatige Vertragslaufzeiten ein. Mit diesem wichtigen Schritt soll die besondere Leistungsfähigkeit der Glasfaser bewiesen und Vertrauen ins Netz der BBV demonstriert werden.
 
Die neuen Leistungen und Kündigungsmöglichkeiten sind im deutschen Markt in dieser Form einmalig, betonte Landrat Dr. Achim Brötel bei der Vorstellung gegenüber der Presse: „Wir wollen gemeinsam mit BBV die Menschen im Neckar-Odenwald-Kreis mit einem unübersehbaren Signal von der Leistungsfähigkeit des geplanten Netzes überzeugen und eventuell noch bestehende Hindernisse für den dringend erforderlichen Technologiewechsel ausräumen. Kupfer war gestern, Glasfaser ist hingegen morgen und übermorgen. Deshalb: Die Zukunft liegt näher, als wir denken“. Zusammen mit dem während der noch laufenden Vorvermarktung in der Regel kostenlosen Haus- und Glasfaseranschluss und dem extrem geringen vertraglichen Risiko gäbe es jetzt ein unschlagbares Angebot für alle. Bürgermeister Thomas Ludwig, Kreisvorsitzender Gemeindetag, bezeichnete dies begeistert als echten Paukenschlag.
 
Damit werden nun auch die Leistungsgrenzen der Vectoring und neuerdings von der Telekom massiv angebotenen Super-Vectoring-Dienste besonders deutlich, die schon mittelfristig nicht mehr den künftigen Geschwindigkeitsbedarf der Haushalte werden decken können. „Super-Vectoring macht schon lange schlapp, bevor unsere Glasfaser einsteigt“, erklärte BBV-Geschäftsführer Manfred Maschek. Da die DSL-Bandbreite zudem von der Leitungslänge abhängt, fällt die Bandbreite mit zunehmender Entfernung vom Verteilerkasten deutlich ab. Darüber hinaus werden Super-Vectoring-Anschlüsse in der Regel laut Verbraucherinfoportalen, wie etwa www.inside-digital.de, nur geschaltet, wenn der Kunde mindestens 175 MBit/s erreichen kann. Ist seine Leitung schlechter, kann er Super-Vectoring, heißt es weiter, gar nicht buchen. Stattdessen steht nur normales Vectoring mit bis zu 100 MBit/s bereit. Dies dürfte auch für die Mehrheit der Haushalte im NOK gelten.
Was kaum jemand kommuniziert ist die verheerende Energiebilanz. Denn Glasfasernetze verbrauchen laut einem aktuellen Gutachten der der Technischen Hochschule Mittelhessen pro Bitrate bis zu siebzehnfach weniger Strom als Vectoring- bzw. Super-Vectoring-Netze. Wer etwas für die Umwelt tun möchte und für Nachhaltigkeit eintritt, kommt daher an einem Wechsel von Kupfer zu Glas nicht vorbei.
Neben dem Basisdienst wird die BBV auch die Leistungen der anderen toni-Dienste verbessern. 500/500 gibt es für 50€, 700/700 für 70€ und den Gigabitdienst kostet nur noch 90€. Die verbesserten Dienste sind ab sofort bestellbar und die neuen Bedingungen gelten auch für alle schon mit der BBV abgeschlossenen Verträge für toni-Internetprodukte. Um hiervon zu profitieren, müssen Kunden nichts machen. Die BBV wird die Tarife und Verträge automatisch im April an die neuen Konditionen anpassen.  
Nach dem Ende der Vorvermarktung wird die BBV die Preise für den Haus- und Glasfaseranschluss ab dem 1. April anheben, um diese den Tiefbaukosten anzupassen. Dieser kostet dann ab 2.000€ und liegt damit immer noch unter den marktüblichen Preisen der Wettbewerber. 

BBV-Vertriebsleiter Sascha Bender, BBV-Geschäftsführer Manfred Maschek, Landrat Dr. Achim Brötel und Bürgermeister Thomas Ludwig, Kreisvorsitzender Gemeindetag
BBV-Vertriebsleiter Sascha Bender, BBV-Geschäftsführer Manfred Maschek, Landrat Dr. Achim Brötel und Bürgermeister Thomas Ludwig, Kreisvorsitzender Gemeindetag