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Neckarvorland

Retentionsraum im Neckarvorland fertiggestellt
Mit Hochwasser kennt man sich im Neckartal aus, die Neckaranrainer haben sich daran gewöhnt und wissen damit zu leben. Hochwassergeschütztes Bauen dagegen ist ein noch vergleichsweise neues Thema. Demnach müssen Neubauten, die in einem hochwassergefährdeten Bereich errichtet werden, gewisse Vorgaben erfüllen. So muss zum Beispiel das durch den Neubau verdrängte Volumen, das dem (Hoch-)Wasser zur Verfügung stünde, andernorts ausgeglichen werden. Da dies auf dem jeweiligen Baugrundstück in der Regel nicht möglich ist, sieht der Gesetzgeber vor, dass die Gemeinde dieses Verdrängungsvolumen durch die Errichtung eines Retentionsraumes ausgleicht. Anschließend müssen Bauherr und Gemeinde mittels einer Vereinbarung übereinkommen, dass das benötigte Volumen vom Bauherrn „erworben“ wird. Vor kurzem jedenfalls konnte das Retentionsbecken im Neckarvorland mit der Öffnung zum Neckar hin fertiggestellt werden. In Zusammenarbeit mit dem Wasserschifffahrtsamt hat die örtliche Baufirma HLT den Ein- bzw. Auslauf mit Flussbausteinen gesichert. Zwar funktionierte das Becken auch bereits ohne diese Öffnung – um der schnellen Verlandung entgegenzuwirken, war diese aber dann doch notwendig. Mit dem nun geschaffenen Retentionsvolumen können mehrere private Bauvorhaben ausgeglichen werden ebenso wie nach wie vor der Eigentümer des Penny-Markts eine Erweiterung anstrebt und eben auch Ausgleichsvolumen benötigt. Nach der nun abschließenden Vermessung zur exakten Feststellung des geschaffenen Volumens ist die Maßnahme dann endgültig abgeschlossen.