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Wasserzweckverband

Wasserzweckverband: Gespräche beim Regierungspräsidium und Trassenbegehung
Seit den Erkundungsbohrungen im Bereich des Koppenbachs zur Baugrunduntersuchung, die im April stattfanden (wir berichteten), liefen die Gespräche im Hintergrund weiter: Die Planung der Tiefbrunnenleitung hin zum Hochbehälter Zwingenberg konnte so inzwischen abgeschlossen werden – Ingenieurbüro, Verwaltung, Wassermeister und die Feuerwehr standen hierzu in intensivem Austausch. Zuletzt fand ein Besprechungstermin im Regierungspräsidium Karlsruhe statt bei dem neben den Herren Ingenieuren Florian Sylla und Christopher Auer vom Büro Fritz-Planung, Herr Bürgermeister Norman Link, Herr Verbandsrechner Tobias Leibfried und als Vertreter der Fachaufsichtsbehörde (Landratsamt) Herr Michael Grammling zugegen waren. Hierbei wurden den Vertretern des Regierungspräsidiums die aktuell anstehende Maßnahme in der Ortslage Zwingenbergs und der avisierte Neubau der Quellleitung in Neckargerach vorgestellt und inhaltlich besprochen. Bei der Tiefbrunnenleitung werde man in den nächsten Wochen mit einer Nachricht des Regierungspräsidiums hinsichtlich der erhofften Förderung rechnen können. Durch die Corona-Pandemie verzögerte sich zuletzt die Bearbeitung des umfangreichen Förderantrags beim Regierungspräsidium. Die Zwischenzeit haben Ingenieurbüro und Verwaltung genutzt zur Vorbereitung der Ausschreibung, wozu auch die erwähnte Erkundungsbohrung gehörte aber auch die Klärung von Eigentumsfragen und der Löschwasserversorgung. Wenn alles nach Plan läuft, sollte nach einer Förderzusage noch im Sommer die Ausschreibung und Vergabe erfolgen und im Spätjahr gebaut werden.

Vom derzeitigen Ende der Tiefbrunnenleitung auf Höhe der Kreuzung der Straßen Kurzer Weg / Am Koppenbach, wird die Leitung (rote Linie) bis zum Hochbehälter verlängert.
Vom derzeitigen Ende der Tiefbrunnenleitung auf Höhe der Kreuzung der Straßen Kurzer Weg / Am Koppenbach, wird die Leitung (rote Linie) bis zum Hochbehälter verlängert.

Parallel zur Vorbereitung des ersten Projekts aus dem Gesamtkonzept der Wasserversorgung im Verbandsgebiet von Neckargerach und Zwingenberg, laufen die Planungen für den zweiten Bauabschnitt: Der Neubau der Quellleitung von der Kandelwiesen- über die Dreidohlenquelle hin zur Ortslage (Betriebsgebäude) Neckargerach. Die jahrzehntealte Leitung soll im Zuge der Neukonzeption der Wasserversorgung und der Reaktivierung der Dreidohlenquelle stillgelegt und an ihrer Stelle eine neue Leitung gebaut werden, die zudem auch größer dimensioniert sein wird. Die beiden Quellen sollen hierbei auch an die Stromversorgung angeschlossen und steuerungstechnisch ausgestattet werden. Die neue Trasse soll weitestgehend in Waldwegen und Straßen verlaufen und muss zugleich sicherstellen, dass die Quellwässer ohne Pumpeneinsatz zum Betriebsgebäude gelangen werden. Auch diese Maßnahme wurde den Vertretern des Regierungspräsidiums vorgestellt, ein entsprechender Förderantrag wird erarbeitet. In der vergangenen Woche fand zudem eine Trassenbegehung statt.

Unser Bild zeigt die Vertreter des Ingenieurbüros mit der Fachabteilung Geologie mit Bürgermeister Norman Link und Wassermeister Eberhard Henrich. Durch die Leitungsstrecke im Seebachtal ist gerade die Kenntnis über den Bodenaufbau mit den vorhandenen Gesteinsschichten sehr wichtig. Entsprechend werden für die weitere Planung auch bei diesem Teilprojekt Erkundungsbohrungen oder Schürfungen notwendig werden ebenso wie eine detaillierte Umweltplanung.
Unser Bild zeigt die Vertreter des Ingenieurbüros mit der Fachabteilung Geologie mit Bürgermeister Norman Link und Wassermeister Eberhard Henrich. Durch die Leitungsstrecke im Seebachtal ist gerade die Kenntnis über den Bodenaufbau mit den vorhandenen Gesteinsschichten sehr wichtig. Entsprechend werden für die weitere Planung auch bei diesem Teilprojekt Erkundungsbohrungen oder Schürfungen notwendig werden ebenso wie eine detaillierte Umweltplanung.